counter

Preisvergleich kostenlos  

 

1.Lauf Hagen

1.Lauf zur ADAC Kartmeisterschaft 2007 /Westdeutscher ADAC Kart Cup 2007, 28. -29. 4.07 in Hagen

Für mich und meinen Vater war es das erste Rennwochenende in einer neuen Liga, denn so kann man es tatsächlich nennen, wenn man finanziellen und technischen Aufwand, Tempo und Starterfeld mit dem der 4-Takterszene (AVD-Pro2000) aus den letzten Jahren vergleicht, auch wenn ich in einer so genannten „Hobbyklasse“ (WAKC125) starte.

Freitagabends schon in Hagen angereist, ging es Samstagmorgen schon früh an die Testarbeit. 7 Trainingssessionen standen pro Klasse zur Verfügung.Jetzt hieß es Übersetzung finden, Vergaser einstellen (was der Fahrer auch je nachdem während der Fahrt noch macht) und das richtige Setup finden.All das gelang uns als „Zweitakterfrischlinge“ recht gut, so dass ich mich am Ende des Tages mit einer 40,5er Zeit im Bereich der Spitzenzeiten befand.

Der Rennsonntag begann nicht so gut.

Im einzigen freien Training am Sonntag flog mir die Kette ab, nachdem sich wegen eines gebrochenen Achskeils die Kettenblattaufnahme verschoben hatte.

Im Quali lief es zunächst gut, bis ich an einem Kurvenausgang die Reifen berührte, eine Spurstange brach und sich der rechte Achsschenke verabschiedete.So kam ich schon wieder mit dem Lumpensammler zurück zur Box. Leider reichte es so nur zu Startplatz 12 von 17 Startern.           So gab’s für meinen Vater in der Mittagspause genug Arbeit. Am Material sollte es nicht scheitern, hatte Keep-Racing-NOWA-Teamchef Schnermann alles nötige in mehrfacher Zahl mitgebracht.

Im Rennen 1 konnte ich bei meinem ersten fliegenden Start in meiner kurzen Kartkarriere direkt 4 Konkurrenten überholen und befand mich in der ersten Runde auf Rang 8. Am Ende wurde es Platz 6 (es gab noch einen winzigen Pokal). Wären die Fahrer, die mich in einer Gelbphase überholt haben, bestraft worden, hätte es noch besser ausgesehen. Am meisten Spaß hat mir der heiße Zweikampf mit Clubkollege Philipp Janda gemacht, der zu meinen Gunsten ausging.

Rennen 2 lief zunächst noch besser. Beim Start von 6 auf 5. Dann drehten sich zwei vor mir raus und ich lag bis zur letzten Runde auf dem dritten Platz. Die beiden Schnellen von vorhin (Landgräber und Plengemeyer) machten nun mächtig von hinten Druck aber ich fuhr schon früh auf Kampflinie. Bis zur vorletzten Runde konnte ich die 180 Grad Kehre im Tal innen nehmen, so dass die beiden nicht vorbei kamen. In der letzten Runde kam ich aber nicht gut aus der Schikane und musste die Kehre außen nehmen. Da ließ es sich Landgräber nicht nehmen innen vorzustoßen und mich aus dem Rennen in die Reifen zu schieben.                                                                                          „Toll“, da war er hin, mein erster Podiumsplatz am ersten WAKC-Wochenende. Der Motor lief noch. Wäre die Kette nicht abgesprungen, hätte ich mich noch durchs Ziel gerettet. So wurde ich nur als 14ter gewertet. Während mein Kart wieder mit dem Lumpensammler zurück gebracht wurde, bestand der Rennarzt darauf, mich aus Vorsicht mit dem RTW zurück in die Box zu bringen, was meinen Eltern einen kleinen Schock versetzte. Außer einer leichten Hüftprellung ging es aber glimpflich aus.

Fazit: Man ist froh, wenn man heil ankommt. Mit 2 neuen Ketten, zwei Kettenblättern, einem Achsschenkel, einer Spurstange und einem abgerissenen Datenkabel pro WE ist man anscheinend noch gut bedient.

Clubkollege Phillip Janda (mcr) machte die Plätze 9 und 15 (techn.Defekt)                              Meine NOWA-Teamkollegen Cherubin und Saup belegten die Plätze 7/7 und 10/16.Team- und Clubkollege Thomas Schnermann schaffte es in der Klasse KF2 aufgrund fehlender Motorleistung leider nicht, seinen einzigen Konkurrenten zu schlagen und wurde zwei mal Zweiter.

Timo

nach oben
nach oben

[Welcome] [Steckbrief] [News/Fotos] [1. Test 2008 in Kerpen] [News/Fotos 2007] [News/Fotos 2006] [My Racing] [Press./Spons.] [Links/ Impressum]

Online-shop