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WAKC in Rüthen

6. Lauf des WAKC 2007 am 21./22.7. in Rüthen

......nun kamen wir schon zum dritten Mal in Folge ohne Motor zur Rennstrecke, weil an meinem X30 die Zündung und der Anlasser defekt war. Darum hatte uns Bodo Lehnert kurzfristig, leihweise einen IAME Leopard zur Verfügung gestellt.

Durch die Motormontage wurde mein Kart leider erst zum zweiten freien Training fertig.

Während des Trainings brach dann eine Feder am Vergaser und der Leo lief immer mit Vollgas. Da war ich froh, als ich mein Kart mit Mühe bei einem der Streckenposten zum Halten bekam.                                                                                              Mit meinem Ersatzvergaser sprang der Motor gar nicht erst an und bis zum 3. Training hatten wir das Problem noch nicht gelöst. Zum 4.Training hatten wir dann einen Ibea-Vergaser von Bodo drauf, der auch gut lief, bis sich die zusätzlich angebrachte Gasrückholfeder (extra wegen des vorherigen Problems anmontiert) verhakte und den Motor wiederum auf Vollgas laufen ließ. Das 5. Training war dann das erste, welches ich komplett gefahren bin. Wir standen schon im Vorstart vor der 6. Einheit, da fing es an zu regnen. Schnell lief mein Vater das ellenlange Fahrerlager runter zum Zelt und holte alte Regenreifen. Leider konnte ich dann nur 4 Runden fahren, da die Strecke schon wieder zu trocknen anfing. Nun war er endlich vorbei, der Samstag zum abhaken. Leider hatte ich zu wenig Fahrzeit um den Motor richtig kennen zu lernen und vor allem den mir bis dahin unbekannten Ibeavergaser richtig auf den Motor einzustellen.

Qualifying:                                                                                                Leider nur 9. Es fehlten 7/10 bis zur Spitze. Beim Leo fehlte mir nur im mittleren Drehzahlbereich der Speed. Unten raus ging er gut und am Ende der Geraden waren die 17.000 upm für mich ein ungewohntes Geräusch.

Rennen 1:                                                                                              Dadurch, dass ich schon wieder so weit von der Spitze entfernt war, entschloss ich mich auf neue Reifen zu verzichten und startete als einziger im Feld auf alten Slicks. Dann der Start: In der ersten Kurve gab es einen Massencrash. Ich fuhr rein in den Pulk, über einen Konkurrenten „drüber“, kam ohne Ausfall weiter und fuhr nach der ersten Runde als dritter über die Messschleife. Leider hatte ich nach dem Crash zu wenig Grip auf der Vorderachse und das Kart untersteuerte mächtig. So konnte ich in den Kurven nicht genug rausfahren und  musste auf der Geraden Platz für Platz wieder abgeben. Am Schluss ließen auch noch meine Hinterreifen nach und ich kam als 8. ins Ziel.

Rennen 2:                                                                                                    Aus der vierten Reihe startend, musste ich im Startgetümmel auf die schmutzige Spur ausweichen und verlor dabei so 2 Plätze, die ich nicht mehr aufholen konnte. Mit spätem Bremsen und Kamplinie konnte ich zwei Konkurrenten eine Zeit lang hinter mir lassen. Später jedoch kassierten sie mich auf der Geraden. Mit Hilfe einiger Ausfälle wurde ich wieder Achter.

Das nächste Rennen ist nun in Schaafheim in Hessen. Aus meiner Zeit bei der Pro 2000 habe ich noch gute Erinnerungen an die Strecke mit ihrem engen Kurvengeschlängel und einem langen schnellen Abschnitt. Wahrscheinlich werde ich dort auch wieder mit dem Leo starten. Aufgrund seiner Motorcharakteristik rechne ich mir dort was aus und will so gut wie möglich den übermächtigen Vortex-Motoren, die irgendwie in einer anderen Liga fahren, Paroli bieten. Vielleicht regnet es ja auch endlich mal in einem Rennen. Bei den wenigen Regentrainings in dieser Saison konnte ich ja jeweils zeigen, was in Chassis und Fahrer steckt.

Euer Timo

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